Wie ein Taxifahrer mit einem Invest von 12,95 EUR ein Alleinstellungsmerkmal erzielt

best-practice-business.de Bericht vom 18.02.2010

In vielen Branchen ist der Verdrängungswettbewerb brutal geworden. Nicht überall gibt es deshalb einen runiösen Preiswettbewerb, wie z.B. im Taxigewerbe. Dafür steigen allerdings die Leerstandszeiten. Unter dem Strich bringen damit viele Taxifahrer heute weniger nach Hause als noch vor einem Jahr. Deshalb braucht es gute Ideen, um sich von der Masse abzusetzen. Der gebürtige Irander Ahmad Javanshir hatte solch eine Idee. Seit kurzem fährt er mit seinem Disco-Taxi durch Freiburg.

In einem fudder-Artikel wird beschrieben, wie Javanshir auf “Kundenjagd” geht: “Bei Leerfahrten durch die Innenstadt lässt er die Discokugel strahlen, „Dance U Up Volume 1“ routieren und den Bass pumpen. Ein Schaulauf. Tatsächlich findet sich der ein oder andere Nachtschwärmer, der anerkennend den Daumen hebt, als er das lustige Taxi sieht. Ahmad reicht ein paar Visitenkarten heraus und fährt zum nächsten Kunden.”

Sein Investment betrug stolze 12,95 EUR. So teuer war die Discokugel im Baumarkt. Ich hoffe nur, dass die Taxi-Innung oder Verkehrsbehörde ihm keinen Strich durch die Rechnung macht und wieder irgend einen Paragraphen findet, der das Betreiben solch einer Diskokugel im Taxi verbietet. Sonst müßte Javanshir wieder auswandern. In Amsterdam und Madrid gehören solche Disco-Taxis schon fast zum Stadtbild.

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